Migros Museum für Gegenwartskunst

Limmatstrasse 270
CH - 8005 Zürich

T: 0041 (0)44 277 20 50
F: 0041 (0)44 277 62 86

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W: http://www.migrosmuseum.ch/

Extra Bodies – The Use of the "Other Body" in Contemporary Art

2017-11-18 bis 2018-02-04

tn Die Ausstellung "Extra Bodies – The Use of the "Other Body" in Contemporary Art" untersucht ein künstlerisches Phänomen, das sich in den 1990er Jahren verstärkt abzeichnet und zu Beginn des neuen Jahrtausends einen Boom erlebt: Es ist die künstlerische Praxis, auf "andere Körper" zurückzugreifen. Diese ‹anderen Körper› werden von den Künstlern aufgrund ihrer spezifischen sozialen oder biosozialen Rolle ausgewählt – und könnten somit auch als Statisten (engl.: "extras") bezeichnet werden. Alle Arbeiten zeichnen sich durch ihren "Aufführungs"-Charakter aus. Auffällig ist dabei, dass der Betrachter weder eingebunden noch zur Teilnahme eingeladen wird.
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Rituals

2017-08-26 bis 2017-11-05

tn Das Ausstellungsformat "Collection on Display" präsentiert Werke aus der Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst als dreiteilige Themenreihe unter dem Titel "Communities, Rules and Rituals". Bezugnehmend auf die vorhergehenden Ausstellungen "Communities" und "Rules", stellt "Rituals" die Frage nach den gesellschaftlichen Funktionen von Ritualen und der Bedeutung ritueller, performativer Handlungen in der Gegenwartskunst. Zu diesem Zweck versammelt diese Ausstellung Kunstwerke, in denen unterschiedliche formale, funktionale oder inhaltliche Aspekte des Rituals enthalten sind.
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Jimmie Durham. God’s Children, God’s Poems

2017-08-26 bis 2017-11-05

tn Jimmie Durhams (*1940) Karriere als Künstler, Poet, Autor und ehemals politischer Aktivist begann in den USA. Dort entwickelte er parallel zu seinem Engagement für die Rechte indigener Völker eine skulpturale und performative Praxis, in der er sich ebenfalls mit ethischen Fragen und nationalistisch geprägten Narrativen auseinandersetzt. Internationale Bekanntheit erlangt Durham in den 1980er Jahren insbesondere mit seinen Skulpturen und Installationen, die Staatsmythen dekonstruieren. Seit 1994 lebt Durham in Europa und reibt sich seitdem an seiner neuen geopolitischen und kulturgeschichtlichen Umgebung.
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Rules

2017-05-20 bis 2017-08-13

tn Das Ausstellungsformat "Collection on Display" präsentiert ausgewählte Werke aus der Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst – dieses Jahr als dreiteilige thematische Reihe unter dem Titel Communities, Rules and Rituals. Die zweite und dritte Ausstellung des Zyklus Communities, Rules and Rituals stellt künstlerische Positionen ins Zentrum, die sich mit Gemeinschaften auseinandersetzen: sozialen Gruppen, die nicht nur zweckorientiert sind, sondern sich über gemeinsame Ansichten, Werte und eine innere Verbundenheit definieren. So unterschiedlich diese Gruppierungen auch sein mögen, ihr kleinster gemeinsamer Nenner ist die deutliche Trennlinie, die sie zwischen sich und den anderen ziehen.
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Maja Bajevic. Power, Governance, Labor

2017-05-20 bis 2017-08-13

tn In einer grossen Übersichtsausstellung zeigt das Migros Museum für Gegenwartskunst das Werk der französisch-bosnischen Künstlerin Maja Bajevic (*1967 in Sarajevo, Bosnien-Herzegowina). Der Fokus der Ausstellung liegt auf dem Schaffen der letzten zehn Jahre, das durch Neuproduktionen erweitert wird. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet Bajevic an den unterschiedlichsten Fragestellungen, die um Globalisierung, In- und Exklusion, Ausbeutung, Neoliberalismus und deren Wechselwirkungen kreisen.
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Liz Magor. you you you

2017-02-18 bis 2017-05-07

tn Die kanadische Künstlerin Liz Magor (*1948) zählt in ihrem Heimatland zu den einflussreichen zeitgenössischen Bildhauerinnen. Ihre Arbeiten, die sie seit den 1970er Jahren entwickelt hat, dienten einer ganzen Generation jüngerer Kunstschaffender als Referenz. Im Zentrum ihres Schaffens steht die Produktions- und Wertschöpfungskultur sowie die damit verknüpfte ambivalente Beziehung des Menschen zu Konsumgütern. Die retrospektiv angelegte Ausstellung fokussiert auf Skulpturen und Installationen, welche die Künstlerin in den letzten drei Jahrzehnten in ihrem Atelier in Vancouver schuf.
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20 – An Exhibition in Three Acts

2016-10-15 bis 2017-02-05

tn Das Migros Museum für Gegenwartskunst feiert sein 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass richtet es den Blick für einmal auf sich selbst – und dies sowohl mit einem Ausblick in die Zukunft als auch einem Rückblick in die Vergangenheit. Ermöglicht werden soll ebenso eine vielschichtige Auseinandersetzung mit der Institutionshistorie und Sammlungsgeschichte wie auch mit der kuratorischen Programmatik des Hauses.
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Ian Cheng. Forking At Perfection

2016-02-20 bis 2016-05-16

tn In seiner künstlerischen Arbeit untersucht Ian Cheng (*1984, USA) die Wesensart und unterschiedlichen Aspekte von Mutationen und, daran anknüpfend, die Fähigkeit des Menschen, sich äusseren Umständen anzupassen. In einem Referenzsystem aus Videogame-Design, Improvisation und unerbittlichen darwinistischen Selektionsmechanismen entwickelt Cheng sogenannte "Live Simulations": virtuelle Ökosysteme, die sich – ausgehend von programmierten Grundeigenschaften – eigenständig weiterentwickeln, also von keiner externen Autorität gesteuert oder determiniert werden.
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Resistance Performed

2015-11-21 bis 2016-02-07

tn Die Ausstellung "Resistance Performed – Aesthetic Strategies under Repressive Regimes in Latin America" präsentiert künstlerische Strategien des Widerstandes. Im Zentrum stehen historische Positionen aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Peru und Uruguay, die seit Ende der 1960er Jahre die oftmals lebensbedrohliche Opposition in repressiven politischen Systemen Lateinamerikas bezeugen. Schwerpunkt der Schau sind Strategien der Sprachermächtigung in Form von Performances, Interventionen und Aktionen als Praktiken des Widerstands.
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News from Nowhere: Zurich Laboratory

2015-08-29 bis 2015-11-08

tn Die Arbeiten des koreanischen Künstlerduos Moon Kyungwon & Jeon Joonho thematisieren vor dem Hintergrund politischer, sozioökonomischer und ökologischer Veränderungen grundlegende Fragestellungen zur Zivilisation in unserer Zeit. Das 2012 initiierte Ausstellungsprojekt "News from Nowhere" geht von einer postapokalyptischen Welt aus, in der die Menschheit nahezu eliminiert wurde und gezwungenermassen alle bis dato gültigen Überzeugungen auf ihre Hinfälligkeit hin prüfen muss.
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Toys Redux – On Play and Critique

2015-05-30 bis 2015-08-16

tn Die Gruppenausstellung "Toys Redux – On Play and Critique" vereint Künstler, die sich populärkulturelle Formate und Bildwelten aneignen, die üblicherweise an Kinder oder Teenager adressiert sind. Die Übernahme und Manipulation von Motiven aus Videospielen, Fernsehserien, Filmen und Comics sind jedoch nicht nur als populärkulturelle Zitate zu lesen, sondern kommentieren gleichzeitig die kapitalistische Produktion dieser Warenwelten.
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Xanti Schawinsky im Migros Museum für Gegenwartskunst

2015-02-21 bis 2015-05-17

tn Das Migros Museum für Gegenwartskunst zeigt in einer ersten umfassenden Retrospektive das Werk des Schweizer Künstlers Alexander "Xanti" Schawinsky (geboren 1904 in Basel, gestorben 1979 in Locarno). Schawinsky wurde zu Lebzeiten hauptsächlich durch seine Tätigkeit in der Theaterabteilung am Bauhaus bekannt. Ausgehend von seiner dortigen Arbeit entwickelte Schawinsky in den 1930er Jahren als Lehrer am Black Mountain College, einer legendären Kunsthochschule in North Carolina, die vielen europäischen Emigranten während der NS-Zeit Zuflucht bot, seine Theatertheorie vom "Spectodrama". Es handelt sich dabei um multimediale Inszenierungen, die eine frühe Form des "Happening" darstellen, das später an derselben Institution von John Cage berühmt gemacht wurde. Auch Schawinskys malerische Praxis beschäftigt sich mit der Entgrenzung des Mediums und fokussiert den Prozess; etwa in seiner Track-Serie, die er mithilfe eines Autos "malte".
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Wu Tsang. Not in my language

2014-11-22 bis 2015-02-08

tn Wu Tsang (*1982) ist ein US-amerikanischer Künstler, Performer und Filmemacher. Sein multimedial ausgerichtetes Werk fokussiert Erzählformen, in deren Zentrum Fragen der Identitätskonstruktion stehen. Tsang interessiert sich insbesondere auch für die soziopolitischen Dimensionen von Gemeinschaften. Entscheidend inspiriert wird der Künstler durch sein Engagement in der Queer- und Transgender-Szene sowie dem Einwanderer-Milieu von Los Angeles.
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Censorship And The Irrepressible Drive Toward Love And Divinity

2014-08-30 bis 2014-11-09

tn Seit den frühen 1960er Jahren beschäftigt sich die Künstlerin Dorothy Iannone (*1933 in Boston, lebt und arbeitet in Berlin) mit der Darstellung bedingungsloser Liebe. Ihr OEuvre umfasst Gemälde, Zeichnungen, Collagen, Videoskulpturen, Hörstücke, Objekte und Künstlerbücher. Ihre Arbeiten durchzieht ein erzählerisches Moment, das sich ebenso aus Literatur, Geschichte und Mythologie speist wie aus persönlichen Erlebnissen, Gefühlen und Beziehungen.
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Teresa Margolles im Migros Museum für Gegenwartskunst

2014-05-24 bis 2014-08-17

tn Die mexikanische Künstlerin Teresa Margolles (*1963, Culiacán) umkreist mit ihren meist skulptural-installativen Werken Themen wie Tod, Gewalt und soziale Ausgrenzung. Sie engagiert sich seit Beginn der 1990er Jahre zudem als Freiwillige in der gerichtsmedizinischen Abteilung eines Obduktionshauses in Mexiko-Stadt, wo täglich zahlreiche, vorwiegend anonyme Opfer von Gewaltverbrechen angeliefert werden. Vor diesem gesellschaftlichen Hintergrund entstehen ihre minimalistisch gehaltenen Arbeiten.
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Sacré 101

2014-02-15 bis 2014-05-11

tn Mit dem Ausstellungsprojekt "Sacré 101 – An Exhibition Based on The Rite of Spring" verfolgt das Migros Museum für Gegenwartskunst weiterhin sein Interesse an der Wechselwirkung von Tanz und bildender Kunst anhand eines der wichtigsten Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts, "Le Sacre du printemps" (zu Deutsch: Die Frühlingsweihe). 1913 wurde Igor Strawinskys "Le Sacre" von Diaghilews Ballets Russes unter der Choreografie von Vaslav Nijinsky im Théâtre des Champs Elysées in Paris uraufgeführt und gilt bis heute als der Theaterskandal des 20. Jahrhunderts.
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Carey Young. Legal Fictions

2013-08-31 bis 2013-11-10

tn Seit den späten 1990er Jahren untersucht die britische Künstlerin Carey Young den wachsenden Einfluss internationaler Grosskonzerne auf das Individuum in Arbeiten, die sich einer breiten Palette von Medien – darunter Videos, Performances, Texte und Installationen – bedienen und in der Tradition der konzeptuellen Kunst stehen. Sie untersucht insbesondere, wie die Unternehmenskultur die Sprache verändert oder wie sich Vertragsstrukturen und ihre sprachlichen Merkmale immer stärker in alle Lebensbereiche ausbreiten und sie umgestalten.
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The Law of the Unknown Neighbor

2013-02-09 bis 2013-04-21

tn Die raumfüllenden Installationen des amerikanischen Künstlers Stephen G. Rhodes (*1977, Houston, USA, lebt und arbeitet in Berlin und New Orleans) zeichnen sich durch eine Zusammenführung unterschiedlicher Medien aus und basieren auf Quellen aus Geschichte und Kultur. Rhodes schafft eigene, ruhelos-elliptische Systeme, in denen er Themen wie Verdrängung und Trauma verhandelt. Das Migros Museum für Gegenwartskunst zeigt mit "The Law of the Unknown Neighbor" die erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers in Europa.
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Collection on Display

2013-02-09 bis 2013-04-21

tn "Collection on Display" präsentiert ausgewählte Werke aus der Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst. Die ersten beiden Sammlungspräsentationen im Jahr 2013 setzen den im letzten Jahr begonnenen Ausstellungszyklus zur aktuellen skulpturalen Praxis fort. Die im zweiten Ausstellungsteil gezeigten Werke von Heidi Bucher, Thea Djordjadze, Berta Fischer, Loredana Sperini und Katja Strunz befragen den Status sowie die Rezeptionsweisen von Skulptur und spiegeln Geschichte und Wandel der skulpturalen Praxis.
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Ragnar Kjartansson - The Visitors

2012-11-17 bis 2013-01-27

tn Mit der Performance "An die Musik" weihte Ragnar Kjartansson vergangenen Juni während der Löwenbräukunst-Preview die neuen Ausstellungsräume des Migros Museum für Gegenwartskunst ein. Nun zeigt der isländische Künstler mit "The Visitors" anlässlich der offiziellen Eröffnung des Museums seine erste Schweizer Einzelausstellung. Die Videoinstallation "The Visitors" beruht auf einer Performance in der sagenumwobenen Villa Rokeby am Ufer des Hudson River in Upstate New York.
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