Ludwig Museum im Deutschherrenhaus

Danziger Freiheit 1
D - 56068 Koblenz

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Pierre Soulages – Noir / Lumière

2018-11-04 bis 2019-01-06

tn Nächstes Jahr feiert er seinen 100. Geburtstag: Der französische Künstler Pierre Soulages ist eine der letzten lebenden Legenden der abstrakten Kunst und mit 99 Jahren noch immer voller Schaffensdrang. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Ludwig Museum Koblenz vom 4. November 2018 bis 6. Januar 2019 eine umfassende Werkschau des Malers mit rund 40 Arbeiten aus den 1950er Jahren. Im Zentrum stehen dabei zwei Werke, die seit der Öffnung des Ludwig Museums im Jahr 1992 zur Sammlung gehören: Das Gemälde "Peinture" vom 14. April 1953 sowie die Glasarbeit "Ohne Titel" von 1958. Sie zeigen Soulages‘ Malerei am Wendepunkt zur weiteren radikalen Hinwendung zum reinen Schwarz.
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John Chamberlain. Bending spaces

2018-08-26 bis 2018-10-21

tn Skulpturen aus Autoschrott machten ihn berühmt – Der amerikanische Künstler John Chamberlain (1927-2011) zählt unstrittig zu den einflussreisten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Durch Stauchen, Schweißen, Falten und farbiges Lackieren gestaltete der Künstler Autoblechteile vom Schrott zu farbig schillernden mehransichtigen Gebilden. Mit der Schrott­presse als künstlerisches Werkzeug verwandelte Chamberlain weggeworfene Status­symbole des "American-Dreams", u.a. ausrangierte Cadillacs, zu heiter-fröhlichen Skulpturen.
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Shao Fan - You

2018-06-10 bis 2018-07-22

tn Der Hase, der Affe, der alternde Mensch – klassische Sujets der chinesischen Kultur zoomt der Künstler Shao Fan (*1964 in Beijing) in seinen großformatigen Tusche­zeichnungen und Ölgemälden nah heran. Dabei setzt er den Betrachter einer unausweichlichen überdimensionalen Konfrontation aus. Shao Fan nimmt damit eine Sonderstellung in der zeit­genössischen chinesischen Malerei ein.
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Edward Burtynsky. Aqua Shock

2018-03-25 bis 2018-05-27

tn Der kanadische Fotograf Edward Burtynsky (*1955) wurde mit atemberaubenden, großformatigen Fotografien, die durch Menschenhand veränderte Landschaften, Industriegelände oder Ballungszentren dokumentieren, weltberühmt und vielfach ausgezeichnet. Das Solomon R. Guggenheim Museum, die National Gallery of Canada und die Bibliothèque Nationale de France zeigen seine Werke. Dabei befasst Burtynsky sich mit dem Thema Landschaft und Natur, die durch Klimawandel oder Ölkatastrophen einer beständigen Bedrohung und tiefgreifenden Verletzung ausgesetzt sind.
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Kader Attia. Architektur der Erinnerung

2017-11-05 bis 2018-01-21

tn Der algerisch-französische Künstler Kader Attia (geb. 1970 in Dugny, Département Seine-St-Denis, nahe Paris) ist ein international viel beachteter Künstler. Seine Werke – zumeist Installationen und Fotografien – basieren auf tiefgreifende ethnologische, soziologische und philosophische Recherchen und besitzen eine große ästhetische Kraft und einen hohen ethischen Anspruch.
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Tony Cragg. Sculptures and Works on Paper

2017-08-27 bis 2017-10-22

tn Der britische, in Deutschland lebende Bildhauer und international hoch geschätzte Künstler Tony Cragg (geb. in Liverpool, 1949) präsentiert im Ludwig Museum eine Auswahl seiner neuesten Skulpturen sowie einen Überblick seiner graphischen Arbeiten. Anhand von Skulpturen, Zeichnungen und Aquarellen soll Tony Craggs künstlerischer Weg und Schaffensprozess von der anfänglichen Idee bis zum formvollendeten Objekt aufgezeigt werden.
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Howard Kanovitz – Visible Difference

2017-03-26 bis 2017-05-28

tn In den späten 1960er Jahren begannen Peter und Irene Ludwig, sich mit zeitgenössischer Kunst auseinanderzusetzen: mit Fluxus und Nouveau Réalisme sowie mit europäischer und insbe-sondere auch mit amerikanischer Pop Art. Bereits die Ausstellung "Kunst der sechziger Jahre" (Köln, Wallraf-Richartz-Museum, 1969) präsentierte neben Stars der Pop Art wie Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein und Jasper Johns zugleich Werke von Howard Kanovitz. Angeregt von dem Kunsthändler Rudolph Zwirner und dem späteren Museumsleiter Klaus Honnef wurden Peter und Irene Ludwig so zu Wegbereitern für die Pop Art in Deutschland. Von Kanovitz erwerben die Ludwigs sofort zu Beginn ihrer neuen Sammelleidenschaft mehrere Arbeiten: "The Lovers" (1965), "The Opening" (1967), "The Painting Wall. The Water Bucket Stool" (1968, erworben 1969, seit 1981 im Mumok, Wien) und "Journal" (1972/73).
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Jeff Cowen - Photoworks

2016-10-30 bis 2017-01-29

tn Das Ludwig Museum präsentiert die erste museale Einzelausstellung des aus New York City stammenden und in Berlin lebenden Künstlers Jeff Cowen. Cowen nutzt ausschließlich die analoge Fotografie. Alle Abzüge entstehen in seiner Berliner Dunkelkammer. Ein Rückbezug auf die Geschichte der Fotografie steht nicht im Vordergrund, vielmehr geht es ihm darum, die Grenzen des Mediums aus zeitgenössischer Perspektive auszuloten und zu erweitern. Die aufgenommenen Fotografien sind nur Ausgangspunkt und Basis des künstlerischen Prozesses. Mit verschiedenen Chemikalien und anderen Zusätzen agiert Cowen frei auf dem fotografischen Papier, um sich auf diese Weise das Ursprungsmaterial malerisch anzueignen. Andere Werke entstehen ganz ohne zugrunde liegendes Negativ.
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Erró. Private Utopia

2016-08-28 bis 2016-10-18

tn Der aus Island stammende und seit 1958 in Paris lebende Erró, eigentlich Guðmundur Guðmundsson, studierte zunächst in Reykjavík, Oslo und Florenz, wo ihn byzantinische Mosaiken, Malerei der Frührenaissance und die naturwissenschaftlichen Sammlungen inspirierten. In Paris nahm er 1960 mit mehreren Werken an der Ausstellung "Antiprocès" teil. Zwischen 1961 bis 1966 beteiligte er sich an dem jährlich stattfindenden Salon de Mai. Seitdem ist er in zahlreichen Museumsausstellungen international gewürdigt worden und gilt als eine der führenden Künstlerpersönlichkeiten in Frankreich.
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Julian Schnabel. Palimpsest

2016-06-19 bis 2016-08-14

tn Das Ludwig Museum widmet Julian Schnabels die erste umfassende Retrospektive seines graphischen Werks von 1983 bis heute in Deutschland. Das Publikum hat nun die Gelegenheit eine umfangreiche Sicht der Arbeiten Julian Schnabels im Medium der Graphik, die einen signifikanten Bestandteil seines OEuvres ausmacht und dennoch bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausreichend bekannt ist, zu bekommen.
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Grimanesa Amorós. Ocupante

2016-02-14 bis 2016-04-10

tn Die peruanisch-amerikanische Licht- und Videokünstlerin Grimanesa Amorós zeigt vom 14. Februar bis zum 10. April 2016 im Ludwig Museum farbenprächtige und großformatige Lichtinstallationen, die das Museum vollkommen in einen Lichtraum verwandeln werden. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit dem Museum entwickelt und an die historisch-architektonische Besonderheit des Standortes am Deutschen Eck angepasst.
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Cage / Grygar. Chance Operations & Intention

2015-08-30 bis 2015-11-08

tn Bereits das zweite Mal richtet das Ludwig Museum in Koblenz eine Ausstellung mit einem bedeutenden Künstler der Tschechischen Republik aus. Karel Malich verzauberte 2014 das Publikum mit seinen filigranen, freischwebenden Skulpturen aus Draht. 2015 wird es nun der 1926 geborene Milan Grygar sein, dem die Ausstellung im Ludwig Museum, in der Gegenüberstellung mit John Cage gewidmet ist.
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Surreal Realities

2015-06-14 bis 2015-08-16

tn In China hat die figurative Malerei in den letzten Jahrzehnten dominiert. Ihr Aufstieg begann mit dem Zynischen Realismus, dem auch Liu Wei (geb. 1965) angehörte. Als einer ihrer wichtigsten Vertreter war er bereits 1995 auf der Biennale in Venedig vertreten. Mit seiner Malerei, die sich sowohl aus der chinesischen Tuschemalerei als auch aus dem Kolorismus des Expressionismus speist, hat er früh einen unverwechselbaren Stil entwickelt.
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Mel Ramos – My Age of Pop

2015-03-22 bis 2015-05-17

tn Mel Ramos (*1935) gilt als Legende der Pop-Art. In seinen künstlerischen Anfängen der frühen 1950er Jahre zeichnet Ramos malerisch beeinflusst von der Bay Area Figurative School, Alltagsszenen und realistische Genrefiguren. Bereits Ende der 1950er Jahre entdeckt er seine Faszination für Comichefte, malt Batman und Superman. "Der Kern meiner Arbeit ist, dass Kunst aus Kunst entsteht. Comichefte und Magazine sind für mich Kunst" sagt Ramos und erklärt damit das, was die Kunstauffassung dieser Zeit als trivial empfindet, für "kunstwürdig".
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Sean Scully - Figure/Abstract

2014-08-31 bis 2014-11-16

tn Wie kaum ein anderer Künstler prägte Sean Scully (*1945 in Dublin) die Aus­einandersetzung mit der abstrakten Malerei der Gegenwart. Das Ludwig Museum in Koblenz zeigt nun vom 31. August bis 16. November rund 80 Werke (Zeichnungen, Ölkreiden und Gemälde) des renommierten Gegenwartskünstler – darunter ein ca. 8 m breites Gemälde, das Scully erstmals aus seinem NY-Atelier in Deutschland präsentiert. In der Präsentation werden seine figurativen Arbeiten aus der Frühzeit seines Schaffens mit denen seiner abstrakten Werke in einen Dialog gesetzt.
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Sul viaggio. Über das Reisen

2014-06-15 bis 2014-08-17

tn Der renommierte Künstler Fabrizio Plessi inszeniert für das Ludwig Museum in Koblenz vom 15. Juni bis 17. August 2014 eine Installation von zehn mallorquinische Fischerbooten, die in schillerndes blaues Licht getaucht, kieloben im Ausstellungsraum gestrandet sind. Das Werk "Llaüt" wird Plessi mit Musik des englischen Komponisten Michael Nyman untermalen, der bekannt wurde durch seine Filmmusik zu "The Piano" und mit dem Plessi bereits seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet.
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Karel Malich. Cosmic

2014-03-30 bis 2014-05-25

tn Der 89jährige Maler und Bildhauer Karel Malich gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Tschechischen Republik und revolutionierte mit seinen aus Draht und Plexiglas geformten Figuren maßgeblich die Vorstellungen von Skulptur. Er raubte ihr die Masse und schuf freischwebende Objekte, mit denen er die Dimension des Raums, insbesondere die des Kosmos neu definierte. Dabei wird die Energie zum zentralen Gestaltungselement seiner Kunst.
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After Reality

2013-02-03 bis 2013-04-07

tn Mit der Ausstellung "Pusenkoff & Pusenkoff – After Reality" stellt das Museum Ludwig in Koblenz ein künstlerisches Projekt vor, welches das Ergebnis des visuellen und theoretischen Schaffens zwei Künstler umfasst. Beide stehen in ihrem Werk in reger künstlerischer Kommunikation zueinander: malend George Pusenkoff und fotografierend und filmend Ilya Pusenkoff – Vater und Sohn. Schon früh jedoch hat George Pusenkoff die mediale Welt in sein malerisches Schaffen reflektierend und auf ihren Wahrheitsgehalt hin befragend integriert. Das Werk versteht sich immer in diesem Spannungsgefüge von optischer Wahrnehmung und faktischer Realität.
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